Bereitschaftsdienst für Netze BW – Wenn andere Feierabend machen, ziehen wir die Stiefel an
Rund um die Uhr einsatzbereit: VOHL Straßenbau übernimmt im Rahmenvertrag mit Netze BW den Bereitschaftsdienst für Strom- und Gasstörungen – tagsüber das ganze Jahr, in festen Wochen auch nachts.
Wenn irgendwo in der Region das Licht ausgeht oder eine Gasleitung Ärger macht, klingelt bei uns das Telefon. Nicht beim Endkunden – sondern direkt von Netze BW zu uns. Als langjähriger Partner im Rahmenvertrag rückt VOHL Straßenbau aus, sobald es brenzlig wird: Bagger anwerfen, Absperrung aufstellen, Schaden beheben, Straße wieder herstellen. Und das in einem Rhythmus, der sich gewaschen hat.
Worum geht es hier eigentlich?
Kurz und schmerzlos: VOHL Straßenbau hat mit der Netze BW – einem der größten Netzbetreiber in Baden-Württemberg – einen Rahmenvertrag für Störungseinsätze im Strom- und Gasnetz. Heißt im Klartext: Wenn irgendwo ein Bagger eine Leitung gestreift hat, ein Hausanschluss aufgegraben werden muss oder eine Gasleitung undicht ist, sind wir die, die mit Schaufel, Bagger und einer ordentlichen Portion Erfahrung anrücken.
Das Ganze läuft tagsüber das ganze Jahr über. Plus: Alle rund fünf Wochen übernehmen wir eine komplette Woche zusätzlich auch nachts. 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche – jeweils von 16:00 Uhr bis 16:00 Uhr am Folgetag. Klassische Bereitschaft eben. Pizza in der einen Hand, Telefon in der anderen, Arbeitsklamotten griffbereit neben der Couch.
„Aber bei mir ist der Strom weg!“ – Stopp, kurz mitlesen
Wichtig vorab, weil dieser Post sonst missverstanden werden könnte: Wir nehmen keine Anrufe von Endkunden entgegen. Wer einen Stromausfall oder eine Gasstörung melden möchte, wendet sich bitte direkt an die Netze BW. Die Kollegen dort koordinieren, prüfen und entscheiden, wann und wo wir rausfahren. Wir bekommen den Anruf dann von Netze BW – und legen los.
Dieser Beitrag ist also kein Notrufknopf. Er ist eher unser kleines „Hey, schaut mal, was wir da eigentlich machen“. Denn der Bereitschaftsdienst gehört zwar zum stillen Teil unserer Arbeit – aber er ist einer der wichtigsten.
Was passiert bei einem Einsatz?
Ein typischer Bereitschaftseinsatz läuft ungefähr so ab: Das Telefon klingelt – meistens dann, wenn man es am wenigsten gebrauchen kann. Die Kollegen von Netze BW schildern die Lage: defekte Leitung, undichter Hausanschluss, Schaden durch Drittunternehmen, manchmal auch nach Unfällen oder Sturmschäden. Dann geht alles ziemlich schnell.
- Material und Mannschaft mobilisieren – Bagger, Verbau, Absperrmaterial, Schutzausrüstung
- Vor Ort sichern – die Baustelle absperren, Verkehr regeln, Gefahrenbereich freihalten
- Aufgraben und freilegen – damit die Netze-BW-Techniker an die Leitung kommen
- Nach der Reparatur wieder verfüllen, verdichten, pflastern oder asphaltieren – damit die Straße am nächsten Morgen wieder befahrbar ist
Klingt nach Routine? Ist es manchmal. Manchmal aber auch nicht. Im Winter um drei Uhr nachts bei Schneeregen einen Hausanschluss freizulegen, hat einen ganz eigenen Charme. Aber genau dafür sind wir da – und ehrlich gesagt: Wir machen das gerne. Die Arbeit ist abwechslungsreich, sie ist sinnvoll, und am Ende geht irgendwo wieder das Licht an oder die Heizung läuft. Besseres Feedback gibt es kaum.
Warum macht VOHL das überhaupt?
Weil wir es können. Und weil es zu uns passt. Als regional verwurzeltes Familienunternehmen im Straßen-, Tief-, Pflaster- und Kanalbau haben wir die Maschinen, die Mannschaft und das Know-how, um auch im Störungsfall sauber und normgerecht zu arbeiten. Eine Leitung freizulegen ist das eine – die Straße danach wieder so herzustellen, dass sie auch in fünf Jahren noch hält, ist das andere. Beides gehört bei uns zusammen.
Hinzu kommt: Netze BW ist ein Partner, mit dem wir seit Jahren gut zusammenarbeiten. Der Rahmenvertrag ist Ausdruck eines Vertrauens, das man sich erarbeiten muss. Und das wir gerne weiter pflegen – Einsatz für Einsatz.
Die Bereitschaftswochen 2025 im Überblick
Damit ihr seht, in welchen Wochen wir besonders auf Zack sein müssen, hier die Termine für den einwöchigen 24/7-Bereitschaftsdienst (jeweils 16:00 Uhr bis 16:00 Uhr des Folgetags):
- 09.04. – 16.04.
- 21.05. – 28.05.
- 02.07. – 09.07.
- 13.08. – 20.08.
- 24.09. – 01.10.
- 05.11. – 12.11.
- 17.12. – 24.12. (ja, genau, die Woche vor Weihnachten – falls der Weihnachtsbraten ausfällt, wisst ihr Bescheid, wer schuld ist 😉)
In diesen Wochen liegt die Bereitschaft Tag und Nacht bei unseren Kollegen. Tagsüber sind wir das ganze Jahr über erreichbar – die Nachtwochen sind die Sahnehäubchen obendrauf.
Was das für unser Team bedeutet
Bereitschaft heißt: Das Privatleben bleibt flexibel. Familienausflug? Geht – aber der Telefonempfang muss stimmen. Spontane Grillrunde mit Freunden? Klar – aber Alkohol ist tabu. Lange ausschlafen? Eher nicht, wenn um halb sechs der Anruf kommt.
Das ist nicht für jeden was, und wir haben großen Respekt vor den Kolleginnen und Kollegen, die das schultern. Bereitschaftsdienst ist gelebte Verantwortung – für die Versorgungssicherheit in der Region, für unsere Partner bei Netze BW und letztlich für all die Menschen, die abends ihre Lampe anknipsen und sich keine Gedanken darüber machen müssen, ob auch wirklich Strom aus der Steckdose kommt.
Bereitschaftsdienst ist eine dieser Aufgaben, über die kaum jemand spricht – bis sie gebraucht wird. Bei VOHL Straßenbau gehört sie fest zum Selbstverständnis. Wir sind keine reinen Schönwetter-Bauer. Wir sind auch dann da, wenn es dunkel, kalt und ungemütlich wird. Weil Infrastruktur eben nicht nur entsteht, wenn die Sonne scheint, sondern auch dann gepflegt und repariert werden muss, wenn andere längst Feierabend haben.
Falls ihr in einer unserer Bereitschaftswochen also abends unser Firmenfahrzeug durch die Straßen rollen seht: Winkt ruhig. Wir sind dann gerade auf dem Weg, irgendwo das Licht wieder anzumachen.
