Nachhaltigkeit konkret – Kreislaufwirtschaft im Bau
Wie VOHL Baustoffe recycelt, CO₂ spart und auf Elektromobilität setzt.
Straßen- und Tiefbau bedeutet nicht nur, neue Infrastruktur zu schaffen, sondern auch Verantwortung zu übernehmen – für Umwelt, Ressourcen und künftige Generationen. VOHL Straßenbau verfolgt daher konsequent das Prinzip der Kreislaufwirtschaft: Materialien, Energie und Prozesse werden so eingesetzt, dass Abfälle vermieden, Ressourcen geschont und Emissionen reduziert werden.
Baustoffkreislauf: Aus alt wird neu
Ein Kernpunkt nachhaltigen Bauens ist die Wiederverwertung von Baustoffen. Asphalt und Beton, die bei Rückbauarbeiten anfallen, sind keine Abfälle, sondern wertvolle Rohstoffe. Durch Brechen, Sieben und Aufbereiten entstehen daraus neue Tragschichten oder Recyclingbaustoffe, die den Anforderungen der Normen entsprechen.
Auf unseren Baustellen setzen wir regelmäßig auf Fräsasphalt, der nach Aufbereitung erneut als Zuschlagstoff in Asphaltmischwerken verwendet wird. So bleibt das Material im Kreislauf, und die Nachfrage nach Primärrohstoffen wie Naturstein oder Kies sinkt deutlich. Gleichzeitig reduzieren wir Transportwege, da weniger neue Materialien angeliefert werden müssen. Das spart nicht nur Kosten, sondern vor allem CO₂.
CO₂-arme Baustellenlogistik
Ein wesentlicher Faktor im Straßenbau ist die Logistik: Baustellen benötigen Material, Maschinen und Personal. Jeder Transport verursacht Emissionen. Deshalb optimieren wir unsere Abläufe kontinuierlich. Kurze Transportwege durch regionale Baustofflieferanten, gebündelte Anlieferungen und der gezielte Einsatz unserer Fahrzeuge sorgen für eine deutliche Senkung des Energieverbrauchs.
Seit 2020 setzen wir verstärkt auf Elektromobilität: Stampfer, PKWs und erste Transportfahrzeuge im Fuhrpark sind bereits elektrisch unterwegs. Das reduziert lokale Emissionen und Lärmbelastungen, insbesondere in Wohngebieten.
Temperaturabgesenkter Asphalt – ein Praxisbeispiel
Ein besonderes Beispiel für nachhaltiges Bauen ist der Einsatz von temperaturabgesenktem Asphalt. Während herkömmliche Mischgüter bei sehr hohen Temperaturen eingebaut werden müssen, kann dieser Asphalt bei deutlich niedrigeren Temperaturen verarbeitet werden. Das spart Energie in der Herstellung und reduziert die Emissionen beim Einbau spürbar. VOHL hat 2025 erstmals ein Projekt mit temperaturabgesenktem Asphalt realisiert – ein Schritt, der zeigt, wie technische Innovationen und Klimaschutz Hand in Hand gehen können.
Nachhaltigkeit als Unternehmensphilosophie
Nachhaltigkeit endet für uns nicht an der Baustelle. Auch im Unternehmen selbst setzen wir auf ressourcenschonende Prozesse: digitale Dokumentation statt Papierakten, energieeffiziente Bürogebäude und die kontinuierliche Modernisierung unseres Maschinenparks. Jedes neue Gerät wird darauf geprüft, wie es Energie spart, Emissionen senkt oder den Einsatz von Betriebsmitteln reduziert.
Darüber hinaus engagiert sich VOHL sozial in der Region – etwa durch Ausbildungsprogramme für junge Menschen oder die Unterstützung lokaler Initiativen. Nachhaltigkeit bedeutet für uns also mehr als Umweltbewusstsein: Es ist ein umfassender Ansatz, der Ökologie, Ökonomie und Soziales verbindet.
Fazit: Nachhaltigkeit im Bau ist kein Zukunftsthema, sondern tägliche Praxis. VOHL Straßenbau beweist, dass Kreislaufwirtschaft, moderne Technologien und verantwortungsvolles Handeln im Einklang stehen können. Aus Baustoffen werden neue Baustoffe, aus Abfällen Ressourcen, aus Herausforderungen Chancen für eine bessere Infrastruktur.
